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Die Lage der religiösen Minderheiten im Iran

Menschen demonstrieren am 19. Juni 2011 in Rio de Janeiro am Strand von Copacabana und fordern von den iranischen Behörden, sieben Bahá'í-Häftlinge freizulassen, die der Spionage für Israel beschuldigt und zu 20 Jahren Gefängnis verurteilt wurden. © 2011 Ana Carolina Fernandes / AFP / Getty Images

In Kooperation mit der Katholischen Akademie in Berlin und dem Informationsdienst mehriran.de lädt der Nationale Geistige Rat der Bahá’í in Deutschland zu einer Veranstaltung in die Katholische Akademie in Berlin ein zum Thema:

Die Lage der religiösen Minderheiten im Iran

am Dienstag, 7. Juni 2011, 18:00 – 20:00 Uhr

Die Menschenrechtslage im Iran ist äußerst prekär. Neben der Lage politischer Oppositioneller gibt auch der Umgang mit religiösen Minderheiten Anlass zur Sorge. Jedoch variiert der Umgang des Regimes mit den nicht schiitischen Gläubigen von Religion zu Religion. Während anerkannte religiöse Minderheiten wie die Armenier, Assyrer und Chaldäer über Abgeordnete im Parlament verfügen, sind Angehörige der jüdischen Minderheit und der Bahá’í dem Verdacht einer „Spionage für Israel“ ausgesetzt. Protestantische Christen wissen ebenso wie muslimische Derwische von gravierenden Einschneidungen in ihre Rechte zu berichten.

Im Mittelpunkt der Darstellung soll die Menschenrechtslage nicht anerkannter religiöser Strömungen im Iran stehen. Über die Lage verschiedener religiöser Gruppen informieren:

  • Herr Dr. Seyed Azmayesh, Vertreter des Nematollahi-Gonabadi Sufi Ordens außerhalb Irans, Paris (in englischer Sprache)
  • Herr Prof. Dr. Ingo Hofmann, Beauftragter des Nationalen Geistigen Rates der Bahá’í in Deutschland für auswärtige Angelegenheiten, Berlin
  • Frau Mahin Mousapour, Pastorin einer freikirchlichen Gemeinde, Frankfurt am Main.

Im Anschluss an ihre kurzen Berichte besteht Gelegenheit zu Rückfragen und Diskussion. Ihre Anmeldung unter information@katholische-akademie-berlin.de oder telefonisch unter: 030-283095-0 erleichtert uns die Vorbereitung.