Stellungnahmen

Verletzung der Religionsfreiheit insbesondere der Bahá’í nicht hinnehmbar

Hochrangige Muslime, Regierungsvertreter und Parlamentarier auf der ganzen Welt haben sich der wachsenden Empörung über die ungerechte Beschlagnahmung von Grundstücken der Bahá'í in dem Landwirtschaftsdorf Ivel im Iran angeschlossen. Hier abgebildet sind, im Uhrzeigersinn von oben rechts: Der kanadische Außenminister Marc Garneau, Annika Ben David vom schwedischen Außenministerium, Jos Douma, der niederländische Sonderbeauftragte für Religions- und Glaubensfragen, Markus Grübel, Beauftragter der Bundesregierung für weltweite Religionsfreiheit, Shaykh Ibrahim Mogra aus Großbritannien und der brasilianische Parlamentsabgeordnete Frei Anastácio.

Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des Deutschen Bundestages, Ruprecht Polenz, teilt in einer Pressemitteilung anlässlich eines Besuchs einer iranischen Parlamentarierdelegation mit, dass die Abgeordneten des Deutschen Bundestages die Gespräche auch dazu genutzt haben, um unter anderem

  • die jüngsten rhetorischen Ausfälle des iranischen Staatspräsidenten Ahmadinedjad gegen den Staat Israel sowie
  • die steigende Zahl von Hinrichtungen, insbesondere öffentliche Hinrichtungen und Hinrichtungen Minderjähriger,
  • schwerwiegende Verletzungen der Menschenrechte,
  • die Verletzung der Religionsfreiheit insbesondere der Bahai’i und
  • die Unterdrückung der Presse- und Meinungsfreiheit

im Iran anzusprechen, die aus ihrer Sicht nicht hinnehmbar sind.

Die iranische Parlamentsdelegatio hielt sich in der letzten Woche in Berlin auf und kam u.a. mit Mitgliedern des Deutschen Bundestages zu Gesprächen zusammen.