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Wissenschaftliche Konferenz untersucht „Othering“ der iranischen Bahá’í

Hochrangige Muslime, Regierungsvertreter und Parlamentarier auf der ganzen Welt haben sich der wachsenden Empörung über die ungerechte Beschlagnahmung von Grundstücken der Bahá'í in dem Landwirtschaftsdorf Ivel im Iran angeschlossen. Hier abgebildet sind, im Uhrzeigersinn von oben rechts: Der kanadische Außenminister Marc Garneau, Annika Ben David vom schwedischen Außenministerium, Jos Douma, der niederländische Sonderbeauftragte für Religions- und Glaubensfragen, Markus Grübel, Beauftragter der Bundesregierung für weltweite Religionsfreiheit, Shaykh Ibrahim Mogra aus Großbritannien und der brasilianische Parlamentsabgeordnete Frei Anastácio.

Die Anwältin und Menschenrechtsaktivistin Mehrangiz Kar spricht über religiöse Diskriminierung und Gewalt im Iran anlässlich der Konferenz "Intellectual Othering and the Baha'i Question in Iran", Universität Toronto, 1-3 Juli 2011.

Iranische Wissenschaftler, von denen viele an international anerkannten Universitäten lehren, trafen sich im kanadischen Toronto zu einer  Tagung über die Verfolgung der Bahá’í im Iran. Dies berichtet der Bahá’í World News Service. Unter dem Arbeitstitel „Intellectual Othering and the Bahá’í Question in Iran“ wurde  untersucht, wie die iranischen Behörden versuchen, die Bahá’í aus dem sozialen, politischen, kulturellen and intellektuellen Leben auszuschließen, indem sie die Bahá’í als Außenseiter in ihrem eigenen Land zu klassifizieren versuchen – ein Vorgang, den man im Englischen als „Othering“ bezeichnet. Die Tagung fand von 1. bis 3. Juli statt und war die erste größere wissenschaftliche Tagung über die Verfolgung der Bahá’í im Iran an einer führenden Universität.

Den Bericht des Bahá’í World News Service lesen Sie hier.