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10.000 Tage unschuldig in iranischer Haft!

Menschen demonstrieren am 19. Juni 2011 in Rio de Janeiro am Strand von Copacabana und fordern von den iranischen Behörden, sieben Bahá'í-Häftlinge freizulassen, die der Spionage für Israel beschuldigt und zu 20 Jahren Gefängnis verurteilt wurden. © 2011 Ana Carolina Fernandes / AFP / Getty Images

Am 1. April 2012 wurde in zwölf Großstädten auf das Leid der sieben in Iran inhaftierten Bahá’í-Führungsmitglieder aufmerksam gemacht. Der 1. April markierte insgesamt 10.000 Tage, die die Bahá’í bislang unschuldig in Haft verbrachten. Sie wurden im August 2010 zu je 20 Jahren Haft verurteilt. In Berlin wurden mobile Plakatwände auf Fahrrädern mit dem Aufruf „Freiheit für die Bahá’í — Gefangene aus Gewissensgründen im Iran“ durch das Regierungsviertel gefahren.
Die von der Menschenrechtsorganisation United4Iran initiierte Initiative fordert die sofortige Freilassung des siebenköpfigen iranischen Bahá’í-Führungsgremiums. Sie waren vor ihrer Verhaftung im Jahr 2008 Mitglieder einer informellen Koordinierungsgruppe, die sich um die notwendigsten Belange der über 300.000 Mitglieder zählenden iranischen Bahá’í-Gemeinde kümmerte.

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