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Deutsche Erstaufführungen von Iranian Taboo in Köln und Berlin

Hochrangige Muslime, Regierungsvertreter und Parlamentarier auf der ganzen Welt haben sich der wachsenden Empörung über die ungerechte Beschlagnahmung von Grundstücken der Bahá'í in dem Landwirtschaftsdorf Ivel im Iran angeschlossen. Hier abgebildet sind, im Uhrzeigersinn von oben rechts: Der kanadische Außenminister Marc Garneau, Annika Ben David vom schwedischen Außenministerium, Jos Douma, der niederländische Sonderbeauftragte für Religions- und Glaubensfragen, Markus Grübel, Beauftragter der Bundesregierung für weltweite Religionsfreiheit, Shaykh Ibrahim Mogra aus Großbritannien und der brasilianische Parlamentsabgeordnete Frei Anastácio.

5. Mai in Köln und 6. Mai in Berlin: das sind die Termine der deutschen Erstaufführungen des Dokumentarfilms „Iranian Taboo“.  Der rund 80-minütige Dokumentarfilm des Regisseurs Reza Allamehzadeh gibt einen einzigartigen Einblick in die Verfolgung der Bahá’í. Reza Allamehzadeh führte Interviews mit einigen der renommiertesten iranischen Gelehrten, Schriftstellern und Politikern über ein iranisches Tabuthema: die Bahá’í in Iran. Es geht ihm um „die Offenlegung des Tabus, das die Islamische Republik Iran über die iranischen Bahá’í verhängt hat“. Der Regisseur, der in den Niederlanden lebt und wegen seiner kritischen Filmarbeit nicht in den Iran reisen kann, hat den Film unter anderem mit Helfern vor Ort gedreht. Inzwischen wurde der Film in vielen Städten der USA aufgeführt und wird nun in zahlreichen europäischen Städten gezeigt. Der Film ist in der offiziellen Auswahl des Newport Beach Film Festival in Kalifornien, USA.

Reza Allamehzadeh hat den Film in Persisch mit englischen Untertiteln gedreht. Der Regisseur wird bei der Vorführung anwesend sein und nach der Aufführung für Fragen zur Verfügung stehen. Unter http://iran.bahai.de/iranian-taboo/ hat die Bahá’í-Gemeinde Deutschland eine Webseite mit weiteren Angaben für Köln und Berlin veröffentlicht. Dort kann man auch vorab einen Trailer sehen.