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Heidelberg: Education under Fire

Hochrangige Muslime, Regierungsvertreter und Parlamentarier auf der ganzen Welt haben sich der wachsenden Empörung über die ungerechte Beschlagnahmung von Grundstücken der Bahá'í in dem Landwirtschaftsdorf Ivel im Iran angeschlossen. Hier abgebildet sind, im Uhrzeigersinn von oben rechts: Der kanadische Außenminister Marc Garneau, Annika Ben David vom schwedischen Außenministerium, Jos Douma, der niederländische Sonderbeauftragte für Religions- und Glaubensfragen, Markus Grübel, Beauftragter der Bundesregierung für weltweite Religionsfreiheit, Shaykh Ibrahim Mogra aus Großbritannien und der brasilianische Parlamentsabgeordnete Frei Anastácio.

Der Film „Education under Fire“ wurde von Amnesty International gesponsert und zeigt die massive Unterdrückung von Studierenden des Bahá’í Instituts für Höhere Bildung im Iran, heißt es zur Veranstaltung auf der Facebook-Seite von Amnesty International.
Bahá’í in der islamischen Republik Iran sind systematischer Verfolgung, Unterdrückung, Ausstoßung unterworfen. Sie werden gefoltert, verhaftet und sind sogar Opfer von Morden – einfach nur da sie sich weigern von ihren Glaubensgrundsätzen abzurücken. 1987 wurde das Baha’i Institut für höhere Erziehung gegründet, ein semi-illegaler Raum für junge Baha’i irgendeine Art von Bildung zu genießen, da sie von staatlicher Seite gehindert werden eine Ausbildung zu beginnen oder gar zu studieren. Freiwillige Lehrer, Dozenten und Schüler kämpfen für ihr Recht auf Bildung. Jedoch schlug das Regime im Mai 2011 zu und verhaftete Dutzende Baha’i Lehrer und Verwaltungsangestellte. Häuser wurden durchsucht, Schüler massiv eingeschüchtert. Bis heute sind mehrere Lehrer in Haft.Nach dem Film wird es einen Vortrag und Diskussion über die Situation der Bahá’í und anderer verfolgten Minderheiten im Iran geben.

Nähere Informationen gibt es auch hier: https://www.facebook.com/EducationUnderFire