Medienberichterstattung

Südwestrundfunk berichtet über weltweite Kampagne

Hochrangige Muslime, Regierungsvertreter und Parlamentarier auf der ganzen Welt haben sich der wachsenden Empörung über die ungerechte Beschlagnahmung von Grundstücken der Bahá'í in dem Landwirtschaftsdorf Ivel im Iran angeschlossen. Hier abgebildet sind, im Uhrzeigersinn von oben rechts: Der kanadische Außenminister Marc Garneau, Annika Ben David vom schwedischen Außenministerium, Jos Douma, der niederländische Sonderbeauftragte für Religions- und Glaubensfragen, Markus Grübel, Beauftragter der Bundesregierung für weltweite Religionsfreiheit, Shaykh Ibrahim Mogra aus Großbritannien und der brasilianische Parlamentsabgeordnete Frei Anastácio.

Der langjährige Hörfunk-Korrespondent für die ARD in Istanbul – und damit auch für den Iran zuständig -, Ulrich Pick, berichtete am vergangenen Sonntag auf SWR1 über die weltweite Kampagne der Internationalen Bahá’í-Gemeinde „5 Jahre … zu viel!“. Pick, der heute SWR-Redakteur in Mainz und zuständig für Kirche und Religion ist, wirft einen Blick auf das unrechtmäßige Verfahren gegen die sieben ehemals führenden Mitglieder der iranischen Bahá’í-Gemeinde, die bereits fünf Jahre in Haft sind. 15 weitere Jahre sollen laut dem Urteil vom August 2010 folgen. Damit sind die sieben Bahá’í die am längsten inhaftierten Gefangenen aus Gewissensgründen im Iran.

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