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Bahá’í zu Gast bei IGFM

Hochrangige Muslime, Regierungsvertreter und Parlamentarier auf der ganzen Welt haben sich der wachsenden Empörung über die ungerechte Beschlagnahmung von Grundstücken der Bahá'í in dem Landwirtschaftsdorf Ivel im Iran angeschlossen. Hier abgebildet sind, im Uhrzeigersinn von oben rechts: Der kanadische Außenminister Marc Garneau, Annika Ben David vom schwedischen Außenministerium, Jos Douma, der niederländische Sonderbeauftragte für Religions- und Glaubensfragen, Markus Grübel, Beauftragter der Bundesregierung für weltweite Religionsfreiheit, Shaykh Ibrahim Mogra aus Großbritannien und der brasilianische Parlamentsabgeordnete Frei Anastácio.

IGFM 2013 Bonn - Bahai Iran - Christian HenrichsÜber 200 Mitglieder, Freunde und internationale Partner der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) trafen sich am Wochenende des 13./14. April in Bonn zur 41. Jahresversammlung der Menschenrechtsorganisation.

„Menschenrechtler und Besucher aus über 20 Ländern berichteten, diskutierten, informierten sich und schmiedeten Pläne für die künftige Arbeit“, schreibt die IGFM in einer Mitteilung über die Veranstaltung. Für die Bahá’í-Gemeinde Deutschland nahm an dem Programm auch Christian Henrichs (Foto) aus Köln teil.

Zusammen mit Bahá’í aus Bonn informierte er in einem Vortrag über die Lage der Bahá’í in der Islamischen Republik Iran am Vorabend des 5-jährigen Jahrestages der Inhaftierung der sieben ehemals führenden Mitglieder der iranischen Bahá’í-Gemeinde. Sie wurden im Mai 2008 festgenommen und im August 2010 zu je 20 Jahren Haft verurteilt. Die Internationale Bahá’í-Gemeinde führt deswegen vom 5. bis 15. Mai weltweit eine Kampgne zu ihrer Freilassung durch. Das Motto: 5 Jahre … zu viel!