Medienberichterstattung & News

Mahnwache in Wien

Hochrangige Muslime, Regierungsvertreter und Parlamentarier auf der ganzen Welt haben sich der wachsenden Empörung über die ungerechte Beschlagnahmung von Grundstücken der Bahá'í in dem Landwirtschaftsdorf Ivel im Iran angeschlossen. Hier abgebildet sind, im Uhrzeigersinn von oben rechts: Der kanadische Außenminister Marc Garneau, Annika Ben David vom schwedischen Außenministerium, Jos Douma, der niederländische Sonderbeauftragte für Religions- und Glaubensfragen, Markus Grübel, Beauftragter der Bundesregierung für weltweite Religionsfreiheit, Shaykh Ibrahim Mogra aus Großbritannien und der brasilianische Parlamentsabgeordnete Frei Anastácio.

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Am heutigen Mittwoch wird es im Rahmen der weltweiten Kampagne „Fünf Jahre zu viel“ auch in Wien eine Menschenrechtsaktion geben. Von 17 bis 22 Uhr findet im Resselpark am Wiener Karlsplatz eine Mahnwache mit Kulturprogramm und Statements von Politikern statt. Dies berichtet der Standard aus Wien.

„Dass ein politisches Regime sich offen, gleichsam stolz, zur prinzipiellen Verletzung von Menschenrechten bekennt, ist eine seltene Ausnahme“, schreibt Anton Pelinka, Politologe und Unterstützer der Aktion, in einem offenen Brief über das Regime in Teheran. „Im Iran werden Menschen ganz offen und offiziell wegen ihres Religionsbekenntnisses verfolgt und eingekerkert.“