Medienberichterstattung

Leidensgemeinschaft im Iran

Menschen demonstrieren am 19. Juni 2011 in Rio de Janeiro am Strand von Copacabana und fordern von den iranischen Behörden, sieben Bahá'í-Häftlinge freizulassen, die der Spionage für Israel beschuldigt und zu 20 Jahren Gefängnis verurteilt wurden. © 2011 Ana Carolina Fernandes / AFP / Getty Images

factum05_2013„Das iranische Regime geht immer härter gegen Andersdenkende vor. Neben den Christen werden vor allem die Bahai brutal verfolgt. Jesus Christus spielt in deren Glauben eine wichtige Rolle“, schreibt Heinz Gstrein in Ausgabe 5/2013 des Magazins factum aus der Schweiz.

Eine Hölle auf Erden ist das iranische Zentralgefängnis Evin im Norden von Teheran. Bereits unter dem Schah war es auf Regimegegner spezialisiert. Unter dem bis heute folgenden Regiment der schiitischen Klerisei werden in Evin bis zu 15 000 Frauen und Männer inhaftiert. Einzelzellen sind oft nur 1 x 2 m «gross». Aber auch in den fensterlosen Gemeinschaftsräumen beträgt der persönliche Raum pro Kopf weniger als einen Quadratmeter. Es bilden sich Schlangen an der Tür, um für einige Momente durch den Türschlitz Luft zu schnappen. Der Gestank ist unerträglich, da sich am Boden die Fäkalien häufen. Die Toiletten dürfen, wenn überhaupt, nur einmal am Tag benützt werden.

Mit freundlicher Genehmigung der factum-Redaktion stellen wir hier den Artikel als pdf-Datei zur Verfügung.