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Die Rolle des Internets für unterdrückte religiöse Minderheiten im Iran

Hochrangige Muslime, Regierungsvertreter und Parlamentarier auf der ganzen Welt haben sich der wachsenden Empörung über die ungerechte Beschlagnahmung von Grundstücken der Bahá'í in dem Landwirtschaftsdorf Ivel im Iran angeschlossen. Hier abgebildet sind, im Uhrzeigersinn von oben rechts: Der kanadische Außenminister Marc Garneau, Annika Ben David vom schwedischen Außenministerium, Jos Douma, der niederländische Sonderbeauftragte für Religions- und Glaubensfragen, Markus Grübel, Beauftragter der Bundesregierung für weltweite Religionsfreiheit, Shaykh Ibrahim Mogra aus Großbritannien und der brasilianische Parlamentsabgeordnete Frei Anastácio.

Der US-Amerikanische Sender Radio Free Europe/Radio Liberty berichtet auf seiner Internetseite darüber, wie sich unterdrückte religiöse Minderheiten im Iran mit Hilfe des Internets organisieren

Neben den Schwierigkeiten die u.a. die Gonabadi Derwische im Iran durch ständige Sperrungen ihrer Internetpräsenz erfahren, beleuchtet der Artikel auch die Rolle des Internets für das Bahá’í Institute for Higher Education (BIHE). 

Bahá‘í-Studierenden sind Universitäten und höhere Bildungseinrichtungen weitestgehend verschlossen. Darum bemüht sich die Gemeinde ihren Jugendlichen alternativ höhere Bildung durch ein Netzwerk an Kursen und Tutoren zu ermöglichen. Immer wieder werden bei Razzien Unterrichtsmaterialien und Computer konfisziert und Mitarbeiter festgenommen.