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IGFM fordert Stopp der Friedhofszerstörung in Schiras

Menschen demonstrieren am 19. Juni 2011 in Rio de Janeiro am Strand von Copacabana und fordern von den iranischen Behörden, sieben Bahá'í-Häftlinge freizulassen, die der Spionage für Israel beschuldigt und zu 20 Jahren Gefängnis verurteilt wurden. © 2011 Ana Carolina Fernandes / AFP / Getty Images

Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichtet auf ihrer Webseite über die fortdauernde Zerstörung und geplante Bebauung des Bahá’í-Friedhofs in Schiras. In einer Meldung vom 18. August fordert Martin Lessenthin, Sprecher des IGFM-Vorstands, ein Eingreifen der internationalen Gemeinschaft:

„Die Zerstörung des historischen Friedhofs ist ein weiteres Zeichen der religiösen Intoleranz der im Iran herrschenden Kräfte. Friedhöfe sind schützenswerte Orte. Der Umgang mit einem Ort der letzten Ruhe zeigt viel über die gesellschaftliche Entwicklung. Ein solcher Akt von Vandalismus darf durch die internationale Gemeinschaft nicht hingenommen werden!“