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Iran: IGFM kritisiert neue Welle der Verfolgung religiöser Minderheiten und fordert Freilassung der Bahá’í

Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) kritisiert in einer Pressemitteilung vom 19. Mai 2020 eine neue Welle der Verfolgung religiöser Minderheiten, insbesondere der Bahá’í, in Iran. Die Menschenrechtsorganisation betont dabei die erhöhte Infektionsgefahr in iranischen Gefängnissen aufgrund der Corona-Krise und fordert die Freilassung der inhaftierten Bahá’í:

„Außerdem sind die politischen Gefangenen im Iran aktuell in großer Gefahr, sich mit dem Coronavirus anzustecken. Daher fordert die IGFM die sofortige Freilassung von Negin Ghadamian, Soheila Haghighat, Shahnaz Sabet, der sieben Bahá’í-Anhänger sowie aller aus politischen Gründen Inhaftierten“, so Martin Lessenthin, Vorstandssprecher der IGFM.