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Hope from Iran 3 – Kurzfilm über Verfolgung und konstruktive Resilienz iranischer Bahá’í

„Hope from Iran 3“ („Hoffnung aus dem Iran 3“) ist der letzte Film der „Hope from Iran“-Trilogie, und dieses Mal konzentriert sich der Filmemacher Flavio Azm Rassekh auf die einzigartige Geschichte zweier iranischer Bahá’í, die Iran direkt nach der islamischen Revolution verlassen haben, um ein neues Leben im Ausland zu beginnen. Ihre Geschichten haben eine tiefe Verbindung zu der aktuellen Situation im heutigen Iran, und am Ende schließt sich der Kreis.

Herr Rasekh beschreibt seinen Eindruck der Protagonisten wie folgt:

„Nachdem ich Habibs und Adrians Geschichte gehört hatte, wurde mir klar, wie die Verfolgung der Bahá’í im Iran einen Tribut an das Land fordert und die iranische Gesellschaft einiger ihrer größten Köpfe, einiger ihrer größten Talente beraubt.

Wie Adrian und Habib haben viele Menschen in diesen Jahren das Land verlassen. Hunderttausende Bahá’í sind geblieben und haben Schikanen, Verfolgung und Schwierigkeiten ertragen müssen. Dennoch wurde ihr Geist nie gebrochen. Mit jedem neuen Gefängnis, jeder Härte und Drangsal, die die Bahá’í im Iran ertragen mussten, eroberte eine neue Welle konstruktiver Resilienz (Widerstandskraft) die Herzen der Freunde. Ein ständig wachsender Wunsch, dem Land zu dienen, das sie so sehr lieben und respektieren. Für jeden Tropfen Blut, der im Iran vergossen wurde, wurde in den entlegensten Gegenden der Welt ein neuer Baum der Hoffnung gepflanzt. Für jedes Opfer, das für die Verbesserung der Welt gebracht wurde, wurde ein weiteres Viertel in einem kleinen Dorf in Asien, Afrika oder Amerika für die Botschaft des göttlichen Erziehers Bahá’u’lláh geöffnet, der im Iran geboren wurde und dessen einziges Ziel es war, alle Völker der Welt unter dem gleichen Banner der Liebe und Gemeinschaft zu vereinen.“

Über diese konstruktive Resilienz der Bahá’í-Gemeinde in Iran, also ihre Reaktion auf die jahrzehntelange Verfolgung und Unterdrückung, wird im kommenden Jahrbuch Religionsfreiheit 2020 dieser gleichnamige Artikel des Menschenrechtsbeauftragten der Bahá’í-Gemeinde in Deutschland, Herrn Jascha Noltenius, erscheinen.