Reaktion der Bahá’í und der Weltgemeinschaft: Resilienz und Solidarität

Resilienz der Iranischen Bahá’í

Trotz der Brutalität und Systematik der Verfolgung, weigern sich die Bahá’í im Iran, sich der Opferrolle zu fügen. Stattdessen greifen sie immer wieder auf überraschende Reserven von Widerstandsfähigkeit zurück.  Anstatt der Unterdrückung nachzugeben, wenden sich die iranischen Bahá’í fortwährend mutig an dieselben Beamten, die an ihrer Verfolgung beteiligt sind, indem sie rechtliche Argumente vorbringen, die auf der Iranischem Verfassung und den Gesetzen des Landes einschließlich seiner völkerrechtlichen Verpflichtungen beruhen. 

Internationale Solidarität

Außerhalb des Iran hat die internationale Gemeinschaft kontinuierlich mit überwältigendem Mitgefühl auf die Verfolgung der Bahá’í im Iran reagiert und ihre Besorgnis über die Menschenrechtsverletzungen durch die Islamische Republik zum Ausdruck gebracht.  Solche Unterstützungsbekundungen wurden von der Generalversammlung der Vereinten Nationen, den Sonderberichterstattern der Vereinten Nationen, internationalen Organisationen wie Amnesty International, regionalen Gremien wie dem Europäischen Parlament, nationalen Parlamenten sowie nationalen Regierungen abgegeben.

Immer mehr Menschen im Iran, darunter Intellektuelle, Journalisten, Aktivisten, Filmemacher, Künstler und eine Reihe von Geistlichen, haben sich ebenfalls für die Rechte der Bahá’í ausgesprochen und erkannt, dass die Situation der Bahá’í im Iran einen Lackmustest für den Zustand dieser Gesellschaft und ihre Fähigkeit, die Rechte jedes Bürgers zu schützen, darstellt.